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SIMPLICISSIMUS REISEN
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Die große Habsburgreise

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Die Zeit der Habsburger, Geschichte und Kunst im ungarischen Teil der Monarchie (1526 – 1918). Die ungarische Krone auf dem Haupt der Habsburger erhöhte die auch zuvor schon große Bedeutung dieses Herrschergeschlechts. Den Prolog bildeten die Jahre 1437 – 1439, als der Herzog von Österreich, Albrecht von Habsburg, durch Heirat der Tochter des großen Königs und Kaisers Sigismund von Luxemburg, Elisabeth, König von Ungarn wurde.

Studienreise
SR HAB14

 Eine wichtige Rolle spielte auch Maria von Habsburg, die nach einem Vertrag aus dem Jahr 1515 im Jahr 1522 die Frau des ungarischen Königs Ludwig II. aus dem Geschlecht der Jagiellonen wurde. Sie bemühte sich, die Tragödie von diesem Teil Europas abzuwenden, doch vergeblich, die Kriegswirren dauerten länger als zwei Jahrhunderte. Rechtmäßig gelangten die Habsburger nach 1526, der katastrophalen Niederlage Ungarns in der Schlacht bei Mohács, auf den ungarischen Thron. Beginnend mit König Ferdinand I., über Maximilian, Rudolf II., Matthias II., Ferdinand II., Ferdinand III., Ferdinand IV., Leopold I., Joseph I. bis Karl III. 1711 – 1740 (Vater Maria Theresias) mussten sich die Habsburger in Ungarn der immer wiederkehrenden Aufstände des ungarischen Adels gegen Wien erwehren und der ständigen Bedrohung durch das Osmanische Reich standhalten, welches durch Besetzung von zwei Dritteln Ungarns für 157 Jahre bildlich und wörtlich vor den Toren Wiens und des christlichen Europa stand. Erst später, im 18. und im langem 19. Jahrhundert (bis 1918), wurde das Königreich Ungarn zum integrierten Bestandteil des Habsburger Reichs und konnte durch Entwicklung in mehr oder weniger ruhigen Zeiten seine schicksalhafte Rückständigkeit aufholen.

Natürlich sind Geschehnisse, Kultur und Kunst aus jener Zeit, auch aus den dramatischen Jahren des 16. und 17. Jahrhunderts, für uns heute bemerkenswert und sehr interessant. Damals repräsentierte das Gebiet der heutigen Slowakei im Wesentlichen das gesamte Königreich Ungarn. Der Rest war von den Türken besetzt.Pressburg wurde zur Haupt- und Krönungsstadt, das heutige Trnava zum Sitz des Erzbischofs. Die freien königlichen Städte und einige Adelsgeschlechter unterstützten die Habsburger Herrscher. Andere Adlige kämpften gegen sie, und hierbei gewannen auch die Protestanten einen gewissen Freiraum. Die Kunst aus den „Zwischenzeiten“ ist repräsentativ nicht nur für die traditionellen Kontakte zu den Zentren im österreichischen und deutschen Donauraum, sondern auch in Richtung Schlesien und Nordeuropa. Ein für Europa bedeutendes Kapitel der Baugeschichte sind die antiosmanischen Befestigungen.

Auf unserer Kulturreise befassen wir uns zuerst kurz mit Architektur und Kunst des Habsburger Hofes und der Stadt Wien, als dem Zentrum der Monarchie. Dann lernen wir auf dem Gebiet der heutigen Länder Slowakei und Ungarn die Architektur und bildende Kunst der freien Königsstädte, der Sitze und Stiftungen von Adelsgeschlechtern, der Klöster und ländlichen Sakralbauten kennen. Interessante Beispiele für antiosmanische Festungsbauwerke werden nicht fehlen. Wir besichtigen Denkmäler in den Städten unweit von Wien - Bratislava, Trnava, - in der Region Zips die Städte Kežmarok, Levoča und im Osten des Landes Prešov, Košice, sowie im Zentrum, in Budapest. Wir besuchen Burgen und Schlösser – die Bibersburg (Familie Palffy), Dolná Krupá (Brunswick), Bytča und Orava (Thurzo), Kežmarok (Thököly), Markušovce (Mariássy), Humenné (Csáky), Krásna Hôrka und Betliar (Andrassy), Gödölló (Grassalkovich).Ferner zeigen wir sakrale Kunst (insbesondere Werke, die von Emmerich Esterházy in Auftrag gegeben wurden), Klosterkirchen in Nitra, Trnava, Trenčín, Jasov, Budapest, Esztergom.Evangelische Holzkirchen sind an den Orten Leštiny und Kežmarok zu bewundern.Anhand des Beispiels einer hölzernen byzantinischen Ostkirche erinnern wir an die Entstehung und Existenz der Uniatkirche (griechisch-katholische Kirche), die als Folge der Habsburger Rekatholisierung entstanden ist. Am Beispiel der Bergbaustadt Štiavnica lernen wir etwas über das Interesse der Habsburger Herrscher am Bergbau. Während der gesamten Reise werden wir natürlich auch auf bedeutende Denkmäler der ruhigeren Zeiten im 18. und 19. Jahrhundert stoßen.

Diese Kulturreise bietet ein interessantes Bild über das Nachklingen der spätgotischen Kunst, der Spätrenaissance und des Manierismus insbesondere in protestantisch geprägten Werkstätten.Sie vervollständigt auch das Bild der europäischen Barock- und Rokokokunst bis hin zum hiesigen Stil der Jugendstil.

Itinerar

1. Tag (Samstag)

Ankunft und Übernachtung in Wien

2. Tag (Sonntag)

Wien – Besuch der neueröffnetenKunstkammer im Kunsthistorischen Museum, nachmittags Besuch der Schatzkammer der Habsburger in der Hofburg und Stadtbesichtigung unter dem Thema Adelspaläste, sowie ausgewählter typischer Sakralbauten aus der Barockzeit. Die Reiseleitung wird bereichert durcheinen Fachlektor des Museums und einen Kunsthistoriker aus der Universität Wien.(2. Übernachtung in Wien)

3. Tag (Montag)

Morgens Ankunft in der Stadt Bratislava, die über drei Jahrhunderte die Hauptstadt vom Königreich Ungarn war, Besichtigung der mit der Zeit der Habsburger verbundenen Denkmäler.Die Burg als Sitz des Statthalters der Habsburger in Ungarn und nach dem barocken Umbau (nach 1760) Sitz der Tochter Maria Theresias, Marie Christine und ihres Gatten Albert Kasimir von Sachsen-Teschen (grafische Sammlung Albertina!).Wir besuchen den Dom, der von 1563 bis 1830 die Krönungsstätte der Könige von Ungarn war. Es wurden hier 11 Könige und 8 königliche Gemahlinnen, alle aus dem Geschlecht der Habsburger, gekrönt. Wir streifen durch die Altstadt und sehen die Stadtpaläste, die sich die Adligen errichten ließen, damit sie während der Ständeversammlung und bei den Krönungsfeierlichkeiten präsent sein konnten, sowie die erzbischöflichen Paläste. Wir besichtigen auch die so genannte Blaue Kirche, das interessanteste Beispiel der „ungarischen Jugendstil“.Am Nachmittag besuchen wir die bischöfliche Burg in Nitra, deren Befestigung von den dramatischen Ereignissen an der damaligen ungarisch-osmanischen Grenze zeugt, sowie die Kathedrale mit Werken des Wiener Barock. Wir übernachten in der Stadt Trnava.

4. Tag (Dienstag)

Am Vormittag besichtigen wir die Bibersburg (Červený Kameň), welche von den Fuggern im Jahr 1542 nach Zeichnungen des „Leonardo nördlich der Alpen" Albrecht Dürer umgebaut worden ist.Zu sehen sind einzigartige barocke Räume, die Nikolaus Palffy (der heldenhafte Truppenkommandant bei der Schlacht bei Raab gegen die Türken) von einem italienischen Meister gestalten ließ. Das Empire-Schloss im Dorf Dolná Krupá wurde von Wiener Künstlern geschaffen, einst komponierte hier Ludwig van Beethoven während eines Besuches die Melodienskizze der „Mondscheinsonate“. Nachmittags Besichtigung einzigartiger Barockdenkmäler in der Stadt Trnava, die während der türkischen Okkupation das bedeutendste kirchliche Zentrum Ungarns und Sitz der Universität war. Am Abend wird speziell für uns ein Orgelkonzert veranstaltet. (2. Übernachtung in Trnava)

5. Tag (Mittwoch)

Am Morgen Am Morgen reisen wir durch das weite Tal der Waag. Wir besuchen die Stadt Trenčin mit ihrer bemerkenswerten Burg, erfahren etwas über deren Schicksal in der Zeit der Habsburger, und in der Zeit, als das den Habsburgern ergebene Geschlecht der Illésházy hier seinen Sitz hatte. In der Piaristenkirche sehen wir die Werke Wiener Künstler (Tausch, Pozzo). Dann besichtigen wir das Schlossgelände in Bytča, Werk und Sitz der Familie Thurzo. Georg Thurzo, eine hochgebildete Persönlichkeit, war Ratsherr am Kaiserhof, vor allem unter Rudolf II., und Palatin im Königreich Ungarn.Die katholischen Herrscher respektierten sein Glaubensbekenntnis und die evangelische Kirche im Gebiet der heutigen Slowakei verdankt ihm ihre definitive Gestaltung (Synode in Žilina 1610). Auf das künstlerische Programm der Spätrenaissance, wie es die Thurzos in Auftrag zu geben pflegten, stoßen wir auch auf der bizarren Burg Orava, vor allem in der einzigartigen Burgkapelle. Gegen Tagesende besuchen wir das künstlerisch überraschende ev. Holzkirchlein im Bergdorf Leštiny, das an das Geschlecht Zmeškal erinnert. Mikuláš Zmeškal war Direktor der Hofkanzlei in Wien und Freund und Förderer von Ludwig van Beethoven. Am Abend Ankunft in der Region Zips.Unterbringung im Gebirgskurort Lomnica, im Grandhotel, einem Beispiel für den österreichisch-ungarischen Jugendstil - und Art deco Stil.

6. Tag (Donnerstag)

Am Morgen steht ein kurzer Besuch in der Pfarrkirche von Spišská Sobota auf dem Programm, wo das gotische Interieur durch spätrenaissancene und barocke Werke ergänzt wird.Am Vormittag wird die Besichtigungstour in der Stadt Kežmarok fortgesetzt (Burg der Thököly, der typische Renaissance-Glockenturm, die weltbekannte ev. Kirche); Besuch der Kirche in Ľubica, deren zweischiffiges gotisches Interieur in der Barockzeit in bemerkenswerter Weise umgebaut wurde. Dann konzentrieren wir uns in der Stadt auf die Denkmäler, die vor allem Werke der Spätgotik von europäischer Bedeutung sind, jedoch in besonderer Weise mit den Verhältnissen unter der Herrschaft der Habsburger in Verbindung stehen – es handelt sich um die Bereicherung des spätgotischen Interieurs der Pfarrkirche St.Jakob und die Kirche St. Ladislaus durch Werke aus Renaissance und Barock, um das Interieur des Rathauses, der ev. Kirche und die Fassaden der Bürgerhäuser. Am späten Nachmittag besichtigen wir das Gelände des Markusovcer Schlosses, dem Sitz derer von Mariássy.Das im Rokokostil umgebaute Renaissance-Schloss wurde 1774, als ein Besuch von Kaiser Joseph II. geplant war, durch einen Musikpavillon erweitert.Hier befindet sich ein Mobiliar- und Musikalienmuseum. Im Pavillon wird uns ein kleines Konzert geboten. Unterbringung in der Stadt Spišská Nová ves.

7. Tag (Freitag)

Auf der Fahrt nach Osten machen wir Halt am Renaissanceschloss in Fričovce, dessen Attika mit Sgrafitto und Figuren historischer Persönlichkeiten zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten gehört. In der Ostslowakei besuchen wir das Schloss in Humenné, eine Erinnerung an das bedeutende ungarische (ursprünglich französische) Geschlecht der Drugeth und später der Csáky, auf die wir bereits in der Region Zips gestoßen sind. Im Schloss sehen wir neben anderen Wandmalereien vom hiesigen regionalen Stil auch die Szene "Apotheose der Maria Theresia“. In der musealen Exposition am Schloss besichtigen wir die Holzkirche aus dem Dorf Zboj – ein typisches Denkmal der byzantinischen Kultur in den Ostkarpaten, einem Teil der ungarischen Monarchie. In gewissem Sinne hängt die Bewahrung dieser Kultur mit der Politik am kaiserlichen Hof in Wien zusammen. Am Nachmittag erwarten uns die Denkmäler der bedeutenden Stadt Prešov, dem Ort der wohl dramatischsten Interessenskonflikte zwischen dem kaiserlichen Hof, der Stadt und dem aufständischen ungarischen Adel, sowie der Reformation und Gegenreformation. Neben all dem blühte in der Stadt die Renaissance-Baukunst, und auch heute noch ist Prešov ein bedeutendes Zentrum der evangelischen und griechisch-katholischen Gelehrsamkeit. Wir besuchen die ev. Kirche (17. und 18. Jahrhundert) und treffen bei einem Vortrag mit Diskussion zum Thema „Geschichte und Schulwesen“ Vertreter der evangelischen Kirche. Übernachtung in Prešov.

8. Tag (Samstag)

Am Morgen Besichtigung ausgewählter Denkmäler in der unweit gelegenen großen Stadt Košice, dann Fahrt zum barocken Prämonstratenser Kloster in Jasov. Das einzigartige Interieur der Klosterkirche ist mit Fresken vom bedeutenden österreichischen Maler Kracker und mit einer Galerie von Heiligenfiguren vom Bildhauer Kraus ausgeschmückt. Nach dem Mittagessen sehen wir die Burg Krásna Hôrka mit ihrer bedeutenden antiosmanischen Befestigung, wo ein Museum des Adelsgeschlechts Andrássy eingerichtet wurde, sowie deren legendäres romantisches Schloss in Betliar. Am Abend Ankunft in der Bergbaustadt Štiavnica.Übernachtung.

9. Tag (Sonntag)

Banská Štiavnica - Besichtigung der weltbekannten Bergbaustadt, sowie Erinnerung an kaiserliche Besuche – das Neue Schloss, der aus der Renaissance stammende Kanonenturm mit Ausstellung zu den Kämpfen und der Verteidigung vor den Türken, das Alte Schloss, ein zur antiosmanischen Festung umgebautes Renaissancebauwerk, der Kammerhof und das Berggericht, ein Gelände mit dem Museum über die Bergbaugeschichte und über das Wirken der kaiserlich-königlichen Kammern. Am Nachmittag Besuch des Schlosses in St. Anton, dem Sitz der Familie Coburg. Im Objekt befindet sich eine bemerkenswerte museale Sammlung. Rückfahrt nach Banská Štiavnica.

10. Tag (Montag)

Auf der Fahrt sehen wir die Burg Bzovík. Es handelt sich um ein Kloster, das zu einer antiosmanischen Festung umgebaut wurde. Unsere Fahrt führt uns weiter auf das Gebiet des heutigen Ungarns, damit wir dort das Schloss in Gödöllö besuchen können. Graf Anton Grassalkovich ließ diese bedeutende Residenz nach 1733 errichten, er war Stellvertreter des Königs und Vorsitzender der Ungarischen Königlichen Kammer, sowie Berater Maria Theresias. Nach 1867 wurde die Residenz der ungarischen Krone auch vom Wiener Hof genutzt. Auch Kaiserin Elisabeth – Sissy – war hier oft zu Besuch. Ankunft und Unterbringung in Budapest.

11. Tag, 12. Tag (Dienstag, Mittwoch)

Budapest – Besichtigung von Denkmälern aus der Zeit der k.k. Monarchie. Es handelt sich vor allem um Bauten aus den letzten hundert Jahren des Habsburger Reichs, als sich die Hauptstadt Ungarns erfolgreich aufmachte, die imperialen europäischen Metropolen einzuholen. Dies äußert sich auch in einer Vielzahl von Museen und Sehenswürdigkeiten. Das reiche Programm wird uns von heimischen Fachleuten präsentiert, und wir werden auch eine bequeme Stadtbesichtigung mit Panoramabus in Anspruch nehmen.

13. Tag (Donnerstag)

Budapest – freies Programm, am Nachmittag Fahrt nach Esztergom (Burg und Kathedrale).Dies ist der bedeutendste Standort der Kirchen- und Kulturgeschichte Ungarns. Wir besichtigen auch das bedeutende Museum christlicher Kunst. Dann besuchen wir die nächste Stadt an der Donau – Komárno. Sie ist wegen ihrer größten Festung in Mitteleuropa, an der seit dem Mittelalter gebaut wurde, berühmt. Dies war eine der wichtigsten Verteidigungsanlagen gegen die Türken und wurde noch nach 1860 vom Wiener Hof zu riesigen Abmessungen ausgebaut. Sie war auch Schauplatz der letzten Revolution gegen die Habsburger im Jahr 1848/49.Am Abend Ankunft in Bratislava und Übernachtung.

14. Tag (Freitag)

Rückkehr (über Wien) nach Haus.

Leistungspaket:


Im Preis der Reise inbegriffen:
  • 
    qualifizierte Reisebegleitung
  • 
    fachlich fundierte Erläuterungen durch einen renommierten Kunsthistoriker
  • 
    komfortabler Reisebus für die Fahrt von Wien, durch die Slowakei und zurück nach Wien
  • 
    13 x Nächtigung in Zwei- und Einbettzimmern in Drei/Vier-Sterne-Hotels und Pensionen
  • 
    Simpli-halbpension in ausgewählten, stilvollen Restaurants - 13x Frühstück, 12 x Mittagessen 

Nicht im Preis inbegriffen sind: 
  • 
    Getränke
  • 
    Eintrittsgelder
  • 
    freiwillige Spenden
  • 
    Versicherung
  • 
    Gebühren für das Fotografieren in Museen und Denkmalsobjekten
  • 
    individuelle Anreise vom Wohnort nach Wien und zurück 

 

Preis der Reise

Preis der Reise SR HAB 14 ist 1 372 Euro pro Person im Zweibettzimmer.

Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 257 Euro.

Bei Reisen des Typs VIP-Reise wird der Preis individuell berechnet.

Termine

Termine für Gruppenreisen – nach Vereinbarung

Termine für VIP–Reisen – nach Vereinbarung

 

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